Prinzip

In allen Bereichen des modernen Lebens verlassen sich Menschen darauf, dass Produkte frei von krankheitserregenden Keimen sind. Bei Medizinprodukten und in der medizinischen Diagnostik ist Sterilität unerlässlich.

Aber auch in vielen Fertigungsprozessen der modernen Industrie ist die Keimfreiheit von Rohstoffen sowie die von Arbeits- und Verpackungsmaterialien unverzichtbar, um reproduzierbare Ergebnisse, gleichbleibende Qualität und Sicherheit der Endprodukte zu gewährleisten. Zum Beispiel:

  • Biotechnologie und Lebensmittelverarbeitung
  • Pharma- und Kosmetikherstellung
  • Halbleiterherstellung

Durch globalisierte Handelsströme sind neue Herausforderungen entstanden: Der Verbraucher erwartet hygienisch einwandfreie Produkte. Die Entkeimung mit Beta- oder Gammastrahlen leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz, wenn Konsumgüter in Ländern mit hohem hygienischen Standard in Verkehr gebracht werden, oder wenn sie in Länder mit strikten Quarantäneanforderungen exportiert werden sollen.

Die Herstellung von Medizinprodukten einschließlich Verpackung kann auch unter besten hygienischen Umgebungsbedingungen nicht zu einem sterilen Zustand führen. Aus diesem Grund ist immer ein separater Sterilisationsschritt erforderlich. Seit Jahrzehnten übernimmt BGS die Verantwortung für diesen sensiblen Prozess– von Verpackungs- und Verbrauchsmaterialien bis hin zu hochsensiblen Medizinprodukten wie Endoprothesen oder Implantaten.

Ihr Vorteil als Hersteller:

Die Sterilisation erfolgt in der Endverpackung
als Zwischenschritt auf dem Weg ins Distributionslager oder zur Auslieferung
Nach dosimetrischer Freigabe sind Ihre Produkte ohne weitere Wartezeiten frei für die Auslieferung
Die Bestrahlung ist ein physikalischer Vorgang
der bei Raumtemperatur stattfindet
Es werden keine Chemikalien eingesetzt
daher besteht keine Rückstandsproblematik
Als Partner verschiedenster Industrien behandelt BGS auch Erzeugnisse der Lebensmittelindustrie, wie beispielsweise Kräuter oder Gewürze. Die Bestrahlung von Packmitteln verhindert, dass eine mögliche mikrobielle Belastung auf das zu verpackende Produkt (zum Beispiel Säfte, Milchprodukte oder Arzneimittel) übergeht.