TOP 100: BGS erneut zum Innovations-Champion gekürt

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TOP 100: BGS erneut zum Innovations-Champion gekürt

BGS wurde beim Innovationswettbewerb TOP 100 zum zweiten Mal in Folge zum TOP 100-Innovator gekürt. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte unser Unternehmen in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter) besonders in der Kategorie „Innovationsförderndes Top-Management“. BGS, dessen Technologie sowohl bei der Sterilisation von u. Medizinprodukten als auch bei der Veredelung von Kunststoffen zum Einsatz kommt, ist aktuell in zahlreichen Entwicklungsprojekten in den Bereichen Leichtbau und Recycling involviert.

„Die Top 100-Auszeichnung ist für uns eine große Chance, die Bekanntheit unserer Technologie weiter zu steigern“, kommentiert BGS Geschäftsführer, Dr. Andreas Ostrowicki. Beim Blick auf die Innovationen von morgen sieht er großes Potenzial im Ersetzen von Metallen durch veredelte Kunststoffe, etwa im Motorraum von Kraftfahrzeugen oder in Brennstoffzellen. „Im Bereich der Strahlenvernetzung laufen aktuell zahlreiche F&E-Projekte. Ob es um Gewichtsreduzierung und Leichtbau, den Umgang mit hohen elektrischen Strömen, die Batterie oder neue Fertigungsverfahren geht: Die verwendeten Werkstoffe sind hohen Temperaturen ausgesetzt und müssen extremen Bedingungen widerstehen. Für zahlreiche Anwendungen kann die Strahlenvernetzung heute und in Zukunft Lösungen liefern.“

Auch das Thema Nachhaltigkeit rückt der Top-100-Innovator zunehmend in den Fokus. So arbeitet BGS aktuell gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin, der Hochschule Aalen und dem Partner Nylon Polymers an einem Verfahren für das werkstoffliche Recycling strahlenvernetzter Thermoplaste – erste Ergebnisse werden 2021 erwartet.

Hier geht’s zum BGS-Porträt auf der Website von Top 100 und hier sehen Sie den TOP 100-Auszeichnungs-Film.

Über den TOP 100 Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP-100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

DQS-Audit: Rezertifizierung erfolgreich bestanden

Der Fokus unseres Unternehmens liegt auf der Zufriedenheit unserer Kunden und der hohen Qualität unserer Dienstleistung. Um diesem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, lassen wir unser Unternehmen jährlich im Rahmen der ISO-9001-, der ISO-13485- sowie der ISO-11137-Zertifizierung von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS Med GmbH) überwachen.

Das diesjährige Rezertifizierungsaudit wurde an insgesamt sieben Tagen im März 2020 an den drei BGS Standorten Wiehl, Bruchsal und Saal a.d. Donau durchgeführt. Wie auch in den Vorjahren erfüllt BGS alle Vorgaben der genannten Normen und wurde erneut erfolgreich nach DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 13485 sowie DIN EN ISO 11137 zertifiziert.

Die Zertifizierungen im Überblick

DIN EN ISO 9001

  • Die Norm DIN EN ISO 9001 ist ein internationaler Standard, mit dem ein hoher Qualitätsanspruch gegenüber Kunden und Dritten ausgewiesen wird.
  • Die Zertifizierung dient als Vorgabenkatalog für unser Qualitätsmanagementsystem.
  • Durch Einhaltung und Umsetzung der Prüfkriterien profitiert BGS von optimierten unternehmensinternen Prozessen, Ressourcenschonung und erhöhter Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.
  • Ziel der Norm ist es, die Anforderungen interessierter Parteien an das Unternehmen zu verstehen und umzusetzen.

DIN EN ISO 13485 und DIN EN ISO 11137

  • Die Norm DIN EN ISO 13485 ist ein internationaler Standard für das Qualitätsmanagementsystem von Medizinprodukten mit dem Ziel der Patientensicherheit. Sie enthält detaillierte Forderungen zu Themen, die das Design, die Herstellung und das Inverkehrbringen von Medizinprodukten betreffen und die Basis für die Zusammenarbeit von Herstellern und Zulieferern bilden.
  • Die DIN EN ISO 11137 legt darüber hinaus die Anforderungen für die Entwicklung, Validierung und Lenkung der Anwendung eines Strahlensterilisationsverfahrens für Medizinprodukte fest.

Im Zuge der Umstellung auf die MDR ist in der Medizintechnik ein kritischer Lieferant mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement aufgrund der Relevanz für die Zulassung enorm wichtig. Mit beiden Zertifizierungen belegt BGS als Dienstleister für die Strahlensterilisation die Zuverlässigkeit und Sicherheit seiner Services.

Wir freuen uns sehr über die ausgezeichneten Ergebnisse des Audits und werden die Prozesse und Strukturen unseres Unternehmens auch zukünftig durch jährliche Überwachungsaudits und Zertifizierungsmaßnahmen überprüfen lassen, um uns kontinuierlich zu verbessern. Weitere Informationen zu unseren Zertifizierungen finden Sie hier.

Hohe Qualität durch Zertifizierung

 

BGS: Ihr starker Partner in Zeiten der Corona-Pandemie

 

Sehr geehrte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,

die Corona-Pandemie bedeutet eine neue Herausforderung für uns alle, insbesondere für das weltweite Gesundheitswesen. Zahlreichen unserer Kunden aus der Medizintechnik, Biotechnologie, Pharmazie und Forschung – und somit auch BGS als Partner und Sterilisationsdienstleister – kommt in diesen Zeiten eine besondere Verantwortung zu: Wir haben eine gemeinsame Versorgungsaufgabe.

Ihnen als unseren Kunden und Geschäftspartnern möchten wir versichern: Wir bei BGS tun alles dafür, Ihre Aufträge schnellstmöglich in der gewohnt hohen Qualität zu bearbeiten. Dafür haben wir in den letzten Wochen unsere Produktionskapazitäten durch die Nachladung von Cobalt-60 an unserer Gamma-Anlage in Wiehl erweitert, zusätzliche Schichten eingeführt und die Auslastung für die Bestrahlung von u. a. medizinischen Verbrauchsmaterialien und In-vitro-Diagnostika um 25 bis 30 Prozent gesteigert.

Wir haben in Anlehnung an die Empfehlungen des RKI und die einschlägigen Empfehlungen zur betrieblichen Pandemieplanung umfangreiche Präventivmaßnahmen in Bezug auf das Coronavirus getroffen. Unsere obersten Ziele sind es, unsere Mitarbeiter/-innen vor einer Infektion zu schützen und das Risiko einer Unterbrechung des Betriebsablaufes auf ein Minimum zu reduzieren. Zum aktuellen Zeitpunkt versetzen uns die Maßnahmen in die Lage, vollumfänglich handlungs- und lieferfähig zu sein. Wir beobachten die Situation weiterhin genau und passen unsere Maßnahmen bei Bedarf kurzfristig an.

Für weitere Fragen stehen Ihnen Ihr zuständiger Ansprechpartner bzw. unsere Mitarbeiterinnen aus dem Kundenservice gerne zur Verfügung.

Lassen Sie uns diese Ausnahmesituation gemeinsam bestmöglich meistern – wir bedanken uns für Ihr Vertrauen!

Zuwächse im Geschäftsfeld Strahlensterilisation: BGS verzeichnet größte Umsatzsteigerung mit Produkten der Biotechnologie

Der Markt für medizinische Biotechnologie in Deutschland wächst – und mit ihm der Bedarf an Sterilisationsleistungen. So verzeichnete BGS 2019 ein Umsatzplus von rund 30 Prozent mit Produkten, die der Biotechnologie zugerechnet werden. Hier zählen Bioreaktoren und Nährmedien für mikrobiologische Untersuchungen zu den häufigsten behandelten Artikeln.

Weitere deutliche Anstiege registrierte BGS 2019 im Geschäftsfeld Strahlensterilisation mit rund 24 Prozent bei Produkten aus den Bereichen pharmazeutische Primärpackmittel sowie Medizinprodukte. Die Zuwächse lasen sich auf die sehr gute Lage des Medizintechnikmarktes und die gesteigerte Nachfrage nach Gamma- und Beta-Sterilisation als bevorzugte Sterilisationsmethode vieler Hersteller zurückführen.

Geschäftsjahr 2020: Weichenstellung für das Marktwachstum

Die Zuwächse im Geschäftsfeld Strahlensterilisation sorgen für eine stetig steigende Auslastung der beiden Gamma-Anlagen von BGS an den Standorten Wiehl und Bruchsal. „Die positive Entwicklung bestärkt uns in unserem eingeschlagenen Weg und zeigt, dass sich unsere Investitionen der letzten Jahre auszahlen“; kommentiert Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS. So hat das Unternehmen 2018 eine zweite Gamma-Anlage in Betrieb genommen und durch die Einführung eines modernen ERP-Systems zahlreiche Geschäftsprozesse sowie die Servicequalität weiter optimiert. Um die langfristige Versorgung der Kunden sicherzustellen und das Marktwachstum zu unterstützen, investiert BGS im aktuellen Geschäftsjahr weitere 7 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterung. So wird durch Cobalt-60-Nachladungen die Leistungsfähigkeit der beiden Gamma-Anlagen erhöht. Darüber hinaus werden durch den Neubau einer Logistikhalle am Standort Bruchsal bis Ende 2020 rund 2.700 m2 neue Lagerfläche geschaffen.

In den Gamma-Anlagen von BGS werden unterschiedlichste Verbrauchsmaterialien für Labor, Biotechnologie und Medizintechnik rückstandsfrei sterilisiert.

Geschäftsfeld Strahlenvernetzung: E-Mobilität und Baubranche sorgen für positive Entwicklung

BGS hat 2019 rund 10 Prozent mehr Spritzgusskomponenten mithilfe von Gamma- und Betastrahlen veredelt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum – ein Umsatzplus, das sich auf die gestiegene Nachfrage der Automotive-Branche zurückführen lässt. Diese fordert zunehmend leichte Werkstoffe bei stetig steigenden Anforderungen an die thermische, mechanische und chemische Belastbarkeit der Komponenten. Anhaltend gute Zuwächse verzeichnete BGS zudem mit der Vernetzung von Rohr- und Stangenprodukten, die u. a. in Fernwärme- und Fernkältetechnik städtischer Infrastrukturprojekte zum Einsatz kommen.

Automobilindustrie zeigt gesteigertes Interesse an Strahlenvernetzung

Schon heute werden zahlreiche Bauteile im Motorraum, Abdeckungen und Befestigungselemente sowie Komponenten im Interieur- und Exterieurbereich aus strahlenvernetzen Kunststoffen hergestellt. „Wir haben 2019 eine gesteigerte Nachfrage von Automobilzulieferern verzeichnet und mehr Projekte im Bereich Spritzguss umgesetzt“, sagt Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS. „Die Strahlenvernetzung bietet vor allem für den Leichtbau neue Möglichkeiten, denn mit diesem Veredelungsschritt lassen sich herkömmliche Kunststoffe für anspruchsvolle Aufgaben qualifizieren: Vernetzte Bauteile weisen signifikant verbesserte Eigenschaften hinsichtlich Hitzebeständigkeit, mechanischer Festigkeit, Kriechverhalten und Abriebfestigkeit auf.“ Auch vor dem Hintergrund des gewachsenen Kostendrucks werde die Strahlenvernetzung für die Automobilbranche interessanter, meint BGS Geschäftsführer Ostrowicki: „Je nach Höhe der Beschaffungskosten für Hochleistungskunststoff kann die Substitution durch ein strahlenvernetztes Material zu erheblichen direkten Einsparungen führen. Hinzu kommen reduzierte Prozesskosten, denn strahlenvernetzbare Compounds zeichnen sich durch eine einfache Verarbeitung aus (z. B. geringere Verarbeitungstemperaturen im Vergleich zu Hochleistungskunststoffen).“

Auch Baubranche sorgt für Umsatzplus im Bereich Strahlenvernetzung

Einen weiteren Anstieg gegenüber dem Vorjahr registrierte BGS 2019 bei Rohr- und Stangenprodukten (rund 10 Prozent). Die Zuwächse in diesem Segment lassen sich auf die anhaltend gute Konjunktur des Bausektors zurückführen – hier werden vernetzte Rohre vor allem in Fernwärme- und Fernkältesystemen der städtischen Infrastruktur verarbeitet. Die Strahlenvernetzung sichert die Gebrauchseigenschaften der Rohrsysteme über einen langen Zeitraum: Sie sorgt für ein verbessertes Zeitstandverhalten bei hohen Temperaturen und Innendrücken und eine damit verbundene höhere Alterungsbeständigkeit. Ein Großteil der Rohrsysteme wird am Standort Bruchsal mithilfe eines speziellen Handlingsystems bestrahlt, das Rohr- und Stangenmaße von bis zu 12 Metern zulässt.

Geschäftsjahre 2020 und 2021: Modernisierungen und Standorterweiterung

Nach umfangreichen Modernisierungen der Elektronenbeschleuniger am Unternehmenshauptsitz in Wiehl investiert BGS auch an den Standorten in Bruchsal und Saal a.d. Donau mehrere Millionen Euro in die Modernisierung der Anlagen und der Handlingtechnik. In Bruchsal laufen zudem die Planungen für den Neubau einer Logistikhalle: Hier werden bis Ende 2020 insgesamt rund 2.700 m2 neue Lagerfläche entstehen.

BGS Beta Gamma Ueber uns - Bestrahlungsexperte
Rohrsysteme werden mithilfe eines speziellen Handlingsystems am BGS Standort Bruchsahl bestrahlt.

Interview im Fachmagazin DeviceMed: „Zweitqualifizierungen werden wichtiger“

Das Wachstum des Medizinprodukte-Marktes bringt Hersteller zunehmend in Bedrängnis, denn im europäischen Raum mangelt es an den erforderlichen Sterilisationskapazitäten. Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS, erläutert im Interview mit DeviceMed, wie sich Hersteller dem Thema Zweitqualifizierung annähern können.

Sterilisation von Medizinprodukten: „Zweitqualifizierungen werden wichtiger“

Alles in einer Hand: BGS zentralisiert die Auftragsabwicklung am Unternehmenshauptsitz in Wiehl

BGS ist seit vielen Jahren führender Dienstleister im Bereich industrieller Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen und kontinuierlich auf Wachstumskurs. Das bedeutet auch, dass Prozesse regelmäßig überprüft und stetig optimiert werden – insbesondere für unsere Kunden. Neben zuverlässiger Erreichbarkeit und Flexibilität in der Auftragsabwicklung gehören dazu auch gleichbleibende Ansprechpartner – und das standortübergreifend.

BGS führt die administrative Auftragsabwicklung daher weiter zusammen. Für unseren Standort Bruchsal haben wir diesen Schritt bereits zum 1. November 2018 erfolgreich vollzogen. Nun gehen wir den nächsten Schritt und stellen auch die administrative Abwicklung der Aufträge vom Standort Saal a.d. Donau auf unsere Zentrale in Wiehl um.

Die Zentralisierung erfolgt zum 1. April 2020.
Die Erfassung aller Kundenaufträge, Terminabstimmungen, Rechnungsstellungen sowie der Kundenservice erfolgen ab diesem Zeitpunkt ausschließlich vom Unternehmenshauptsitz aus – unabhängig davon, an welchem Standort die Ware bestrahlt wird.

Über die Zentralisierung der Auftragsabwicklung haben wir unsere Kundinnen und Kunden in KW 07 postalisch informiert. Fragen zur Umstellung beantworten wir gerne unter +49 (0)2261 7899-0.

Zum zwölften Mal in Folge: Wiehler Grundschüler gestalten Firmen-Weihnachtskarte

Was als eine Art vorweihnachtlicher Malwettbewerb begann, ist zu einer Tradition geworden, von der alle Beteiligten profitieren. So hat BGS auch in diesem Jahr den Zweitklässlern des Grundschulverbundes in Wiehl die Gestaltung der Weihnachtspost überlassen. Im Rahmen des Adventssingens wurde am Montag, 09.12.2019 das diesjährige Kartenmotiv gekürt und als Dankeschön ein Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro an Schulleiter Kai Stäpeler überreicht. Ein Einsatzzweck für das Geld ist auch bereits gefunden: So werden die Schüler im nächsten Jahr Besuch von den „Physikanten“ erhalten und im Rahmen einer interaktiven Wissensshow mehr über Naturwissenschaft und Technik erfahren.

Bereits seit 2008 malen die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen des GVB Wiehl die Weihnachtskarte von BGS. Die Idee brachte Geschäftsführer Dr. Andreas Ostrowicki damals aus Großbritannien mit, wo er an einer ähnlichen Aktion beteiligt war. Dass aus dem ursprünglich einmalig gedachten Projekt einmal eine Tradition werden würde, hätte er vor zwölf Jahren nicht vermutet. „Wir pflegen eine enge Partnerschaft mit unseren Kunden, daher sind uns persönliche und individuell gestaltete Weihnachtskarten wichtig. Wir sind jedes Jahr begeistert von der Kreativität und der tollen Beteiligung der Kinder. Es entstehen viele kleine und große Kunstwerke – das macht uns die Entscheidung für ein einziges Motiv wirklich nicht leicht.“ Aus den eingereichten 77 Bildern fiel die Wahl in diesem Jahr auf das Bild der 8-jährigen Anastasija aus der 2c, die als Anerkennung einen Büchergutschein für ihr Bild erhielt. Auch Emma (Klasse 2a) und Romy (Klasse 2b), beide 7 Jahre, wurden für ihre Bilder ausgezeichnet und strahlten mit Anastasija um die Wette.

Über die langjährige Kooperation mit BGS freut sich auch Schulleiter Kai Stäpeler. „Durch Partnerschaften und Geldspenden der regionalen Industrie haben wir die Chance, das schulische Lernen der Kinder weiter zu fördern. Sinnvolle Einsatzzwecke für das Geld gibt es viele, besonders begeistert hat uns jedoch das Konzept der „Physikanten“. In den auf Grundschüler abgestimmten 45-minütigen Wissensshows geht es darum, die Kinder anhand von kleinen Experimenten für Physik und naturwissenschaftliches Lernen zu begeistern. Auf den Besuch der Physikanten können sich die Kinder im nächsten Jahr freuen.

      

Compamed 2019: BGS zeigt sich mit Messeverlauf sehr zufrieden

Wiehl, 22.11.2019 – Nach Abschluss der Compamed zieht Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS, eine positive Messebilanz. Man habe zum einen mehr Besucher als in den Vorjahren am Stand begrüßen können. Zum anderen habe man nach anhaltend kritischer Berichterstattung über EtO-Sterilisation und Anlagenschließungen im US-amerikanischen Markt ein zunehmendes Interesse an alternativen Sterilisationsmethoden sowie der Beratung rund um Second-Source-Lösungen verzeichnet. Unter dem Motto „Energie, die alles verändert“ hat BGS auf der diesjährigen Compamed aktiv Aufklärungsarbeit rund um die Validierung und Prozessintegration der Strahlensterilisation geleistet sowie bezüglich regulatorischer Anforderungen beraten.

„Die Compamed ist für BGS als führenden Sterilisationsdienstleister und Lösungsanbieter im Bereich der industriellen Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen jedes Jahr ein gesetzter Termin“, kommentiert Dr. Andreas Ostrowicki. „Als Plattform zum Austausch mit Branchenvertretern und Geschäftspartnern hat die Messe einen hohen Stellenwert für uns. Trotz des anhaltenden Wachstums der Branche war die Stimmung unter den MedTech-Unternehmen jedoch leicht eingetrübt – ein wesentlicher Grund dafür ist die bald ablaufende Übergangsfrist der EU-Medizinprodukteverordnung und die damit verbundene Unsicherheit, was die Inverkehrbringung medizinischer Produkte betrifft.“ So fürchten viele Hersteller, dass ihre Produkte aufgrund der längeren Bewertungsverfahren nicht rechtzeitig auf den Markt gebracht werden können. Zentrale Themen, die die Branche umtreiben, waren zudem die Sicherstellung der entsprechend dem Marktwachstum benötigten Sterilisationskapazitäten sowie der Aufbau von Second Sources für die Sterilisation.

Medizinprodukte-Sterilisation: Reduzierung von Ausfallrisiken rückt in den Fokus

„Die Gespräche auf der Messe haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Zweitqualifizierungen und Back-up-Lösungen für Medizinproduktehersteller eine zunehmend größere Relevanz erhalten“, so Ostrowicki. „Im Rahmen der Risikobetrachtung sollte sich jeder Hersteller fragen, was im Fall eines Anlagenstillstandes des beauftragten Sterilisationsdienstleisters passiert. Die jüngsten Vorfälle in den USA zeigen, dass längere Ausfälle nicht nur massive finanzielle Verluste bedeuten, sondern unter Umständen auch zu relevanten Versorgungslücken am Markt führen können – der Aufbau einer Second Source kann nur ratsam sein.“ Hier gelte es im Einzelfall zu prüfen, ob das jeweilige Produkt bei dem bestehenden Dienstleister für eine zweite Anlage qualifiziert werden kann, Verträge mit einem zusätzlichen Anbieter geschlossen werden sollten oder aber eine Qualifizierung für ein anderes Sterilisationsverfahren Ausfallrisiken am besten vorbeugt. BGS verfolgt seit Jahren das Prinzip der „Redundanz“: So ist jeder der drei Standorte des Unternehmens in der Lage, die Prozesse der anderen Standorte zu übernehmen, was die Ausfallsicherheit in der Produktion erheblich steigert.

Weitere Informationen über die Strahlensterilisation von u. a. Medizinprodukten und Verbrauchsmaterialien für Labor und Biotechnologie gibt es hier.

Sterilisation von Medizinprodukten: Manchmal braucht es einen Plan B

Zahlreiche Medizintechnikhersteller beauftragen spezialisierte Dienstleister mit der Sterilisation ihrer Produkte. Doch was tun, wenn dieser ausfällt? Einen Zweitlieferanten aufzubauen ist aufwendig, aber unter Umständen die Mühe wert.

Den kompletten Artikel finden Sie online auf der Website von www.devicemed.de sowie hier als PDF zum Download.

(DeviceMed 07/2019, Autoren Annett Heilmann, Dr. Andreas Ostrowicki, Kathrin Schäfer)