Fachartikel im Magazin Kunststoffe: Elektronenbooster für Elektrofahrzeuge

Die Bedingungen in Elektrofahrzeugen stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Materialien. Automobilhersteller und Zulieferer müssen daher für Bauteile zu teuren Hochleistungskunststoffen greifen. Eine kostengünstige Alternative für viele Anwendungen sind Kunststoffe, deren Eigenschaften durch die Behandlung mit hochenergetischen Elektronenstrahlen stark verbessert wurden. Welche besonderen Herausforderungen bestehen in Elektrofahrzeugen und welchen Mehrwert kann die Strahlenvernetzung dabei bieten?

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Darüber hinaus finden Sie die Veröffentlichung des Artikels auf der deutschen Webseite von Kunststoffe und auf der englischen Webseite von Kunststoffe (Autoren: Dr. Michal Daněk & Wilhelm Schneider / BGS).

 

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Compamed 2019: BGS zeigt sich mit Messeverlauf sehr zufrieden

Wiehl, 22.11.2019 – Nach Abschluss der Compamed zieht Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS, eine positive Messebilanz. Man habe zum einen mehr Besucher als in den Vorjahren am Stand begrüßen können. Zum anderen habe man nach anhaltend kritischer Berichterstattung über EtO-Sterilisation und Anlagenschließungen im US-amerikanischen Markt ein zunehmendes Interesse an alternativen Sterilisationsmethoden sowie der Beratung rund um Second-Source-Lösungen verzeichnet. Unter dem Motto „Energie, die alles verändert“ hat BGS auf der diesjährigen Compamed aktiv Aufklärungsarbeit rund um die Validierung und Prozessintegration der Strahlensterilisation geleistet sowie bezüglich regulatorischer Anforderungen beraten.

„Die Compamed ist für BGS als führenden Sterilisationsdienstleister und Lösungsanbieter im Bereich der industriellen Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen jedes Jahr ein gesetzter Termin“, kommentiert Dr. Andreas Ostrowicki. „Als Plattform zum Austausch mit Branchenvertretern und Geschäftspartnern hat die Messe einen hohen Stellenwert für uns. Trotz des anhaltenden Wachstums der Branche war die Stimmung unter den MedTech-Unternehmen jedoch leicht eingetrübt – ein wesentlicher Grund dafür ist die bald ablaufende Übergangsfrist der EU-Medizinprodukteverordnung und die damit verbundene Unsicherheit, was die Inverkehrbringung medizinischer Produkte betrifft.“ So fürchten viele Hersteller, dass ihre Produkte aufgrund der längeren Bewertungsverfahren nicht rechtzeitig auf den Markt gebracht werden können. Zentrale Themen, die die Branche umtreiben, waren zudem die Sicherstellung der entsprechend dem Marktwachstum benötigten Sterilisationskapazitäten sowie der Aufbau von Second Sources für die Sterilisation.

Medizinprodukte-Sterilisation: Reduzierung von Ausfallrisiken rückt in den Fokus

„Die Gespräche auf der Messe haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Zweitqualifizierungen und Back-up-Lösungen für Medizinproduktehersteller eine zunehmend größere Relevanz erhalten“, so Ostrowicki. „Im Rahmen der Risikobetrachtung sollte sich jeder Hersteller fragen, was im Fall eines Anlagenstillstandes des beauftragten Sterilisationsdienstleisters passiert. Die jüngsten Vorfälle in den USA zeigen, dass längere Ausfälle nicht nur massive finanzielle Verluste bedeuten, sondern unter Umständen auch zu relevanten Versorgungslücken am Markt führen können – der Aufbau einer Second Source kann nur ratsam sein.“ Hier gelte es im Einzelfall zu prüfen, ob das jeweilige Produkt bei dem bestehenden Dienstleister für eine zweite Anlage qualifiziert werden kann, Verträge mit einem zusätzlichen Anbieter geschlossen werden sollten oder aber eine Qualifizierung für ein anderes Sterilisationsverfahren Ausfallrisiken am besten vorbeugt. BGS verfolgt seit Jahren das Prinzip der „Redundanz“: So ist jeder der drei Standorte des Unternehmens in der Lage, die Prozesse der anderen Standorte zu übernehmen, was die Ausfallsicherheit in der Produktion erheblich steigert.

Weitere Informationen über die Strahlensterilisation von u. a. Medizinprodukten und Verbrauchsmaterialien für Labor und Biotechnologie gibt es hier.

K Messe 2019: BGS Geschäftsführer, Dr. Andreas Ostrowicki, zieht positive Bilanz

Wiehl – 24.10.2019 Einen Tag nach Abschluss der weltgrößten Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf zieht Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer des auf die Strahlenvernetzung von Kunststoffen spezialisierten Unternehmen BGS, ein positives Fazit für sein Unternehmen.

„Die K Messe 2019 hat erneut unter Beweis gestellt, dass sie die wichtigste Plattform für die kunststoffverarbeitende Industrie weltweit ist“, erklärt Dr. Ostrowicki. „Für uns als Aussteller und Dienstleister im Bereich der Kunststoff-Veredelung durch Beta- und Gammastrahlen war die Messe ein voller Erfolg. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Einerseits haben die Expertise und Branchendiversität der Besucher noch weiter zugenommen. Das ist interessant für uns, denn die Strahlenvernetzung von Kunststoffen kommt in den unterschiedlichsten Bereichen – von der Automobil- bis zur Sportartikelindustrie – zum Einsatz. Andererseits hat uns die K erneut die sehr gute Möglichkeit geboten, unsere Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit einem breiten Fachpublikum näherzubringen, aktiv Aufklärungsarbeit rund um die enormen Vorteile von strahlenvernetzten Kunststoffen zu leisten und gemeinsam über Lösungen und zukünftige Anwendungen zu sprechen. Die Technologie der Strahlenvernetzung ist noch immer zu wenig bekannt. Insbesondere für die Automobilindustrie birgt die Vernetzung von Kunststoffen großes Potenzial. Wir denken hier nicht nur an den Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen bzw. Organoblechen im Leichtbau, sondern auch an Anwendungen, die die Elektronik, den Umgang mit hohen elektronischen Stromstärken im E-Fahrzeug oder die Batterie betreffen. Die hier verwendeten Werkstoffe müssen sehr hohen Wärmebelastungen und aggressiven Chemikalien standhalten,“ fasst Ostrowicki zusammen.

Unter dem Motto „Energie, die alles verändert“ hat BGS in diesem Jahr gezielt über die Eigenschaftsverbesserungen informiert, die Massenkunststoffe durch die Behandlung mit Betastrahlen erfahren. Durch dieses „Upgrading“ werden die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften der Kunststoffe derart optimiert, dass sie die Qualität von Hochleistungskunststoffen annehmen und diese ersetzen können.

Weitere Informationen über die Anwendungsbereiche der Strahlenvernetzung gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

Compamed 2019: Strahlensterilisation von BGS trifft hochmoderne Medizintechnik

Wenn es um sterile Produkte für hochsensible Arbeitsbereiche geht, darf BGS nicht fehlen: So ist Deutschlands führender Anbieter in der industriellen Sterilisation von u.a. Medizinprodukten und Labordiagnostika mithilfe von Beta- und Gammastrahlen auch in diesem Jahr feste Größe auf der Compamed in Düsseldorf. Vom 18.11. bis 21.11.2019 informiert das Unternehmen in Halle 08B, Stand 8BK16 über die Kapazitätserweiterung, die mit dem Neubau der Gamma-Anlage am Standort Bruchsal geschaffen wurde und berät Medizinprodukte-Hersteller rund um Validierungsfragen.

„Die Medizintechnik-Branche ist und bleibt angesichts des medizinisch-technischen Fortschrittes sowie der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren ein überaus erfolgreicher Wachstums- und Arbeitsmarkt“, kommentiert Dr. Andreas Ostrowicki. „Zweifelsohne wird der Bedarf an Gesundheitsleistungen und somit auch an Medizinprodukten weltweit weiter steigen. Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums zufolge gibt es bereits heute rund 400.000 verschiedene Medizinprodukte. Diesem erfreulichen Wachstum müssen natürlich auch die entsprechenden Sterilisations-Kapazitäten gegenüberstehen. BGS hat schon sehr frühzeitig in den Anlagenausbau investiert und ist bestens gerüstet, um das Marktwachstum der nächsten Jahre optimal zu unterstützen,“
erklärt Ostrowicki weiter. So konnte das Unternehmen mit der Inbetriebnahme der neuen Gamma-Bestrahlungsanlage die Kapazitäten für seine Kunden bereits auf rund 80.000 Paletten Sterilgut pro Jahr ausbauen. Insgesamt betreibt BGS an drei Standorten in Deutschland (Wiehl, Bruchsal, Saal) zwei Gamma-Anlagen und acht Elektronenbeschleuniger. In den Anlagen können Medizinprodukte wie Spritzen, Kanülen, Katheter und Gelenkprothesen innerhalb kürzester Zeit direkt in der Verpackung sterilisiert werden und sind danach sofort einsatzfähig.

Aufgrund der prognostizierten Zunahme an sterilen Medizinprodukten erhalten die Themen Zweitqualifizierung und Back-up-Lösung für Medizinproduktehersteller nach Meinung von Geschäftsführer Ostrowicki zukünftig eine noch höhere Relevanz. „Im Rahmen der Risikobetrachtung sollte sich jeder Hersteller die Frage stellen, was im Fall eines Anlagenstillstandes des beauftragten Sterilisations-Dienstleisters passiert. Bei BGS verfolgen wir seit Jahren das „Prinzip der Redundanz“: So ist jeder unserer drei Standorte in der Lage, die Prozesse der anderen Standorte zu übernehmen, wodurch die Ausfallsicherheit in der Produktion erheblich gesteigert werden kann,“ erklärt Dr. Andreas Ostrowicki. Vor diesem Hintergrund sieht sich das Unternehmen in diesem Jahr auf der Compamed einmal mehr als Lösungsanbieter und steht Herstellern u.a. für Beratungen rund um Validierungsfragen zur Verfügung.

Über die Compamed:
Die Messe Compamed in Düsseldorf ist die internationale Fachmesse für die medizinische Zuliefererbranche und Produktentwicklung. In 2019 werden in zwei Messehallen auf mehr als 13.000 qm Standfläche, mehr als 750 Aussteller aus 40 Ländern erwartet. Zu den Schwerpunkten der Messe gehören High-Tech Lösungen, Rohmaterialien und Vorprodukte, Bauteile, Komponenten und Teilprodukte für medizinische Geräte, Ausrüstungen und Technologien für die medizinische Geräteherstellung, Verpackung und Dienstleistung, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie auch Auftragsfertigung „Electronic Manufacturing Services“ (EMS) und komplexe OEM Partnerschaften. Internationale Referenten und führende Experten präsentieren darüber hinaus in Foren die aktuellen Trends der Medizintechnik. Die Compamed findet parallel zur weltgrößten Medizinmesse Medica statt.

Weitere Informationen über die Compamed gibt es unter www.compamed.de.

 

 

 

 

 

K Messe 2019: BGS informiert auf weltgrößter Kunststoff-Fachmesse über neue Anwendungen für strahlenvernetzte Kunststoffe

Die Entwicklungen im Bereich Mobilität stellen zunehmend komplexere Anforderungen an Kunststoffe: Der Wechsel zu elektrischen Antriebstechnologien führt dazu, dass Kunststoffe neben guten elektrischen Eigenschaften, einer hohen Flammwidrigkeit und höheren Dauergebrauchstemperaturen auch eine hohe chemische Beständigkeit gegen Elektrolyte und Kühlmedien aufweisen müssen. Dazu kommen durch den Zwang zur Gewichtsreduzierung hohe mechanische Anforderungen an Festigkeiten, Steifigkeit und Abrieb. Eine Alternative zum Einsatz von metallischen Werkstoffen und teuren Hochleistungskunststoffen bietet die Strahlenvernetzung technischer Thermoplaste durch Elektronenstrahlen. Welche Rolle strahlenvernetzte Kunststoffe in Mobilitätskonzepten der Zukunft spielen können, erörtern die Experten von BGS vom 16.10. – 23.10.2019in Halle 8A / D47 auf der K in Düsseldorf.

„In diesem Jahr informieren wir auf der K nicht nur allgemein über die Strahlenvernetzung und somit die Materialveredelung verschiedener Kunststoffe mit Beta- und Gammastrahlen“, erklärt Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer, BGS. „Im Fokus steht vor allem das Potenzial, das unsere Technologie für die Elektromobilität und den Leichtbau mit sich bringt. Wir sehen hier u.a. Potenzial im Bereich der Energieverteilung, der Speicherung oder Erzeugung von Energie in Batterien oder der Brennstoffzelle, aber auch dem Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen bzw. Organoblechen im Leichtbau.“

Durch die Strahlenvernetzung erhalten technische Kunststoffe die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen. Anschließend bewähren sich die Produkte im Einsatz unter Bedingungen, denen diese Kunststoffe üblicherweise nicht standhalten würden. Zu den Kunden des seit 1981 tätigen Bestrahlungsexperten zählen namhafte Hersteller aus den Bereichen der Elektrotechnik, Automobilindustrie sowie der Gebäudetechnik und dem Maschinenbau.

Treffen Sie BGS auf der K 2019! Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit unseren Experten für Strahlenvernetzung unter www.terminland.de/bgs.

Über die Messe K
Die K ist die weltgrößte Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie. Sie versammelt die wichtigsten Anbieter von Kunststoff- und Gummimaschinen, von Roh- und Hilfsstoffen sowie von Halbzeugen, technischen Teilen und verstärkten Kunststofferzeugnissen unter einem Dach. Die K wird ergänzt durch die Sonderschau „Plastics Shape the Future“, die aktuelle Themen wie Verpackungsmüll und Klimawandel auf der einen Seite sowie Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft auf der anderen Seite erörtert. An den acht Messetagen, vom 16.10.2019 bis 23.10.2019, werden rund 3.000 internationale Aussteller und über 200.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Weitere Informationen über die K gibt es unter www.k-online.de.

Veranstaltungshinweis: BGS auf der IMRP19 (01.-05. April 2019)

„Where Business and Science Connect“: Unter diesem Motto lädt die International Irradiation Association (iia) Akteure der Bestrahlungsindustrie zu ihrem 19. Branchentreff, dem International Meeting on Radiation Processing (IMRP). Die im Rhythmus von zwei bis drei Jahren stattfindende und weltweit relevante Veranstaltung kehrt 2019 nach Europa zurück: Vom 01. bis 05. April wird Straßburg zum Austragungsort der IMRP. In Workshops und Vorträgen präsentieren und diskutieren Forscher, Entwickler und Unternehmer Trends und neue Möglichkeiten der Strahlensterilisation und Strahlenvernetzung.

BGS ist mit drei Vorträgen zu den folgenden Themen auf der IMRP19 vertreten:

  • Montag, 01. April 2019:
    „Building a Gamma Irradiator in times of homeland security experiences from Germany“
    Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer
  • Dienstag, 02. April 2019:
    „New Opportunities in Radiation Crosslinking“
    Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer
  • Mittwoch, 03. April 2019:
    „Cutting-edge technologies for irradition crosslinking and sterilisation in industrial processes“
    Dr. Dirk Fischer, Leiter Anwendungsentwicklung

Darüber hinaus haben Besucher der IMRP19 die Möglichkeit, sich für eine Führung am BGS-Standort Bruchsal zu registrieren. Hier erwartet die Teilnehmer u.a. ein Einblick in die Produktionsabläufe der weltweit modernsten Gamma-Bestrahlungsanlage. Die geführte Tour startet am Freitag, 05. April um 08:30 Uhr in Straßburg und endet gegen 13:00 Uhr in Bruchsal.

Nähere Informationen zur IMRP19 gibt es unter: 
https://imrp-iia.com/